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45 Jahre GROHA®: Wie aus einer Ingenieuridee eine Hallenbau-Marke wurde

GROHA® entstand 1980 aus einem Ingenieurbüro. Gründer Roman Gropper übertrug Bauweisen aus dem Industriebau auf den Agrarsektor und schuf damit wirtschaftlichere Hallenlösungen, als sie damals üblich waren. Aus dieser Denkweise entwickelten sich drei Innovationen, die bis heute die Marke prägen: die freitragende Reitplatzüberdachung OPENAIR®, die kostengünstige Holzhalle VARIKO® mit bis zu 30 Metern Spannweite und zuletzt die GROHA®-SolarPorts.

1980 – Der Anfang im Ingenieurbüro

Als Roman Gropper GROHA® gründete, brachte er einen Hintergrund mit, der im Holzbau damals alles andere als selbstverständlich war. Kein Sägewerk, keine Zimmerei, sondern reines Ingenieurdenken.

Roman war als Bauleiter im Industrie- und Gewerbebau tätig. Dort lernte er Materialien und Verfahren kennen, die man bis dahin ausschließlich im gewerblichen Bau einsetzte. Die Frage, die ihn antrieb: Warum baut man landwirtschaftliche Nutzgebäude eigentlich immer noch mit klassischer Verbandskonstruktion und schwerem Ziegeldach, wenn es eine schlankere, klügere Lösung gibt?

Sein Vater war Viehhändler. Die Verbindung zur Landwirtschaft war immer da. Der Blick des Ingenieurs auch. Beides zusammen wurde zu GROHA®.

1980er Jahre – Die erste Innovation: Das Stahltrapezprofil

Die entscheidende Erkenntnis stammte aus seiner Zeit im Gewerbebau: das Stahltrapezprofil, intern bis heute liebevoll „TP” genannt. Im Industriebau war es längst Standard als sogenannte Tragschale im Flachdachbau. Roman erkannte, dass es bei freien Spannweiten von bis zu 10 Metern die gesamte Dachunterkonstruktion überflüssig machen würde. Das klingt heute selbstverständlich. Damals war es eine Innovation.

Auf den Bauämtern schlug Roman zunächst deutlicher Gegenwind entgegen. Die klassische Antwort lautete: „Das hat man ja noch nie so gemacht.” Er kämpfte sich durch, baute die ersten Hallen selbst auf und bewies in der Praxis, was er auf dem Papier berechnet hatte: Mit dieser Bauweise ließ es sich deutlich günstiger bauen als mit jeder klassischen Zimmermannskonstruktion.

Das war die Geburtsstunde der GROHA®-DNA: Nicht billiger, sondern klüger bauen. Hochwertige Materialien, durchdachte statische Konstruktion, weniger Aufwand, keine Abstriche in der Qualität.

Ende der 1990er – Eine Halle, die alles auf den Kopf stellt

Als der Pferdesport auf GROHA® zukam, stand eine neue Herausforderung im Raum: Reithallen brauchen ein Maß von 20 mal 40 Metern, freitragend. Bei bisherigen Hallen waren maximal 12 Meter Spannweite möglich. Eine Mittelstütze in einer Reithalle ist keine Option.

Die Lösung, die Roman entwickelte, klingt im Rückblick einfach. Damals war sie mutig. Er drehte das System um. Statt die Binder längs zu legen, legte er sie quer über die Breite der Halle. Die Halle ist breiter als lang.

Die ersten Reaktionen? „So kann man doch keine Halle bauen.” Heute sagen Kunden: „Ich will genau so eine Halle.”

OPENAIR® – Aus einer Konstruktion wird eine Marke

Aus diesem Prinzip entstand die OPENAIR®, die erste freitragende Reitplatzüberdachung von GROHA®. Eine vollwertige Reithalle kostete bis dahin schnell 300.000 Euro und mehr. Mit der OPENAIR® war plötzlich ein Einstieg ab rund 120.000 Euro möglich.

Die Bauweise selbst lässt sich im Bauwesen nicht schützen – das ist die Realität der Branche. Aber GROHA® hat sie erfunden, war zuerst am Markt und baut sie bis heute am konsequentesten weiter. Mittlerweile sind freitragende Breiten bis 30 Meter wirtschaftlich realisierbar.

OPENAIR®- Reitplatzüberdachung mit freitragender Holzkonstruktion.

2000er Jahre – VARIKO®: Derselbe Gedanke, neue Anwendung

Was im Pferdesport funktioniert hatte, ließ sich auf die Landwirtschaft übertragen. Freitragend, ja. Aber bitte erschwinglich.

So entstand die VARIKO®, benannt nach dem Prinzip dahinter: variabel und kostengünstig. Bis zu 30 Meter freie Spannweite, ausschließlich in Holz – zu einer Zeit, in der andere für diese Abmessungen auf Stahl- oder Betonstützen setzten.

Christoph Jaumann, heute Geschäftsführender Gesellschafter bei GROHA®, fasst den gemeinsamen Kern beider Produkte so zusammen: „Ingenieure sagen, ein System ist dann ausgereift, wenn man kein Bauteil mehr weglassen kann.” OPENAIR® und VARIKO® wurden bis auf den letzten Viertelkubikmeter Holz statisch optimiert. Nicht nur, weil es elegant ist – sondern weil es für den Kunden am wirtschaftlichsten ist.

2010er Jahre – Der Schritt in den Gewerbebau

Der Gewerbebau war kein naheliegender nächster Schritt. Er war ein bewusstes Wagnis.

Gedämmte Gewerbebauten in Holz zu realisieren bedeutete, Neuland zu betreten. Bauweisen, die im Agrar- und Pferdesportbereich längst erprobt waren, mussten für die Anforderungen des gewerblichen Baus weiterentwickelt werden. Neue Konstruktionsdetails, höhere Ansprüche an Oberflächen und Anschlüsse, andere Erwartungen der Bauherren.

Der Antrieb blieb derselbe wie immer: Wie lässt sich das besser lösen als bisher? Wie bekommt man eine hochwertige Gewerbe- oder Industriehalle hin, die in ihrer Konstruktion genauso durchdacht ist wie eine OPENAIR® oder eine VARIKO®?

Diese Fragen haben GROHA® in einem Bereich etabliert, der das Unternehmen bis heute prägt: gedämmte Hallen, Sandwichfassaden, Gewerbeobjekte mit hohem Anspruch an Optik und Funktion. Hier wird die handwerkliche Sorgfalt besonders sichtbar.

Heute – SolarPorts und die nächste Stufe

Die jüngste Innovation folgt demselben Muster, das GROHA® seit 45 Jahren antreibt. Wie lässt sich auf bereits versiegelten Flächen mit einer nachhaltigen Holzkonstruktion grüner Strom produzieren? Und das zu Konditionen, die sich wirklich rechnen?

Die GROHA®-SolarPorts sind die Antwort darauf. Wirtschaftlich kalkulierte Bau- und Stromgestehungskosten, die in der Praxis überzeugen, und eine Systemtiefe, die von der einfachen Überdachung bis zur LKW-Ladelösung alles abdeckt. Photovoltaik, Fundamente, Bauantrag und Montage inklusive, aus einer Hand, ohne dass Sie selbst zum Baukoordinator werden.

Bis heute – Was sich bei GROHA® nie geändert hat

Ob Reithalle, Agrarbau, Gewerbeobjekt oder SolarPort: Der Ausgangspunkt war und ist immer derselbe: Was braucht der Kunde wirklich? Und wie lässt es sich so bauen, dass es hochwertig ist und trotzdem erschwinglich?

GROHA® baut keine Hallen von der Stange. Und wir bei GROHA® sagen klar, wenn ein Vorhaben besser woanders aufgehoben ist. Das kostet manchmal einen Auftrag. Aber es ist die Grundlage des Vertrauens, das Kunden seit 45 Jahren immer wieder zurückbringt.

„Das muss doch auch einfacher gehen, das muss doch auch besser gehen.” Romans Maxime ist bis heute der Antrieb des Unternehmens.

Sie möchten sehen, wie diese Prinzipien in echten Projekten aussehen? Werfen Sie einen Blick in unsere Hallengeschichten oder vereinbaren Sie ein erstes Beratungsgespräch.

Kundenzufriedenheit

95% würden GROHA® weiterempfehlen

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